Die Wurzeln des Rassismus wurden im Sklavenhandel und der Kolonialzeit gepflanzt

Wir schlagen die Einrichtung von Wahrheits- und Versöhnungskommissionen für die afrikanisch-europäischen Beziehungen vor, gemeinsam getragen von Afrikaner*innen und Deutschen und Europäer*innen –

​​Die Wurzeln des Rassismus wurden im Sklavenhandel und der Kolonialzeit gepflanzt.
Mit dieser Seite wollen wir die Menschen zusammenrufen, die für gerechte, friedliche und solidarische Beziehungen zwischen Afrika und Europa eintreten und helfen wollen, Rassismus zu überwinden. Wir werfen mit unseren Videos einige Schlaglichter auf die afrikanisch-europäischen und v.a. afrikanisch-deutschen Beziehungen in der Vergangenheit und heute. Damit wollen wir die Aufarbeitung anregen. Wir sind dankbar für Kommentare, auch kritische Bemerkungen und den Vorschlag weiterer Schlaglichter.
 Wir wollen damit beitragen, das Wissen über die Tatsachen der Beziehungen voranzubringen und damit auch eine auf Gerechtigkeit basierende Versöhnung voranzubringen. Das kann die Zivilgesellschaft bereits anpacken. Wir greifen aber darüber hinaus mit dem folgenden Aufruf auch den Vorschlag des
„Africareport“ auf, Wahrheits- und Versöhnungskommissionen in den europäischen Staaten einzurichten, die den Sklavenhandel und die Kolonialisierung betrieben haben, wie v.a. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Belgien, Dänemark. Ihr könnt den Aufruf mit Eurer Unterschrift unterstützen, ihn in Organisationen zur Abstimmung stellen und ihn weiterverbreiten und gezielt auch die Menschen ansprechen, die dafür bereits engagiert sind.

​Afrika kann nicht mehr atmen- Was tun?


​​Von der „Initiative Black&White“ und der „FriedensFabrik Wanfried“ schlagen wir angesichts des Todes von George Floyd und dem Ringen um die Überwindung von Rassismus die Einrichtung  von Wahrheits- und Versöhnungskommissionen zu den afrikanisch-europäischen Beziehungen vor. Die Stärkung des Wissen über die Zeit des europäischen Sklavenhandels und der gewaltsamen Unterwerfung Afrikas halten wir für nötig: Dort liegen die Wurzeln für den “weißen“ Rassismus gegenüber dunkelhäutigen Menschen. Rassismus wurde von europäischen Interessengruppen geschürt, die an den Reichtümern Afrikas interessiert waren und davon profitieren wollten. Er diente zur Rechtfertigung der Versklavung von Afrikanern und der Eroberung Afrikas. Mit der Verbreitung von Rassismus mobilisierten die Interessengruppen die Bereitschaft der Bevölkerungen in Europa, die wirtschaftlichen und Macht-Interessen von Unternehmen und Monarchen in Afrika durchzusetzen. Es war auch ein Betrug an den europäischen Bevölkerungen, die mangels eigenen Wissens über die Kulturen Afrikas das Verbreiten von „Fake News“ über die angeblich weniger zivilisierten Menschen in Afrika nicht durchschauen konnten; genauswenig, wie die Interessen der Leute, die sie verbreiteten.
 Zu der Aufarbeitung der Geschichte gehört das Erforschen vieler Dokumente, aber vor allem auch die Berichte der Menschen, die selbst oder deren Verwandte versklavt worden sind oder deren Länder erobert und ausgebeutet worden sind. Und es gehören Die Sichtweisen derer dazu, die heute noch unter den Vorurteilen gegen dunkelhäutige Menschen leiden
Die Idee, Wahrheits- und Versöhnungskommissionen einzurichten, stammt nicht von uns. Der „Africareport“ hat sie jetzt eingebracht; wir greifen sie auf und wollen dazu beitragen, dass sie umgesetzt wird.



​​Diskussion:


​​Diskutiert werden sollte vor diesem Wissen über die Geschehnisse in den vergangenen Jahrhunderten vor allem auch, ob es bereits wirklich zu einer grundlegenden Veränderung des Charakters der Beziehungen zwischen Europa und Afrika gekommen ist; ob sie der 1945 beschlossenen UNO-Charta entsprechen: Sie fordert gleiche Sicherheit und Selbstbestimmung für alle Staaten. Sie fordert Gewalt und Krieg von der Welt zu verbannen und alle Konflikte friedlich zu lösen. Sie fordert, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Menschen aller Länder zu fördern. Sie fordert die Zusammenarbeit aller Staaten, damit weltweit alle Menschen soziale Sicherheit und Arbeit haben. Oder sind die Beziehungen nicht immer noch von Gewalt (Libyenkrieg) und Ausbeutung (Rohstoffe, Steuervermeidung, Kinderarbeit) und Ungerechtigkeit (Klimawandel, Landwirtschaftssubventionen, Freihandelszwang) bestimmt? Von der rücksichtslosen Durchsetzung der Interesse der wirtschaftlich und militärisch Stärkeren?


 Ziel der afrikanisch-europäischen Diskussion sollte es sein, Wege zu finden zu neuen Beziehungen, zu gleichberechtigten, friedlichen und solidarischen Beziehungen; zu Beziehungen, die den Geist der UNO-Charta, der Menschenrechtserklärung (und des Grundgesetzes) atmen und jedem Menschen unabhängig von seiner Hautfarbe das Menschenrecht auf ein menschenwürdiges Leben sichern helfen. 
Wir schlagen den europäischen und afrikanischen Staaten vor, diese Kommissionen einzurichten und auf EU und AU-Ebene zu vernetzen. In ihnen sollen Sozialwissenschaftler, Historiker, Nicht-Regierungs-Organisationen, Aktivisten, Prominente und Politiker von beiden Kontinenten mitwirken, denen die Gestaltung gerechter Beziehungen zwischen Afrika und Europa ein Herzensanliegen ist. Mit solchen Kommissionen, die globale Rechtsstaatlichkeit einfordern und praktizieren, könnten Europa und Afrika in den chaotischen und immer noch vom „Recht des Stärkeren“ dominierten globalen Auseinandersetzungen, ein Zeichen setzten: welche Welt wir wollen und diese Welt damit auch schon ein Stück schaffen. Wir brauchen aber nicht auf die Staaten zu warten. Wir können in unseren Gesellschaften bereits die Beziehungen zwischen Afrika und Europa zum Thema machen, mehr persönliche Beziehungen zwischen Menschen aus Afrika und Europa aufbauen und Kräfte schaffen, die gemeinsam von den Staaten die Einrichtung der Kommissionen fordern.


Lösungsvorschlag:

​Wir brauchen dazu den politischen Willen in unseren Gesellschaften zu dieser Erforschung der Tatsachen in den Beziehungen und den Willen zur Versöhnung. Diesen Willen sollten wir zuerst bei uns selbst persönlich schaffen und beiunseren Bekannten und Freunden. Dann sollten wir uns vernetzen, um diesen Willen in den Gesellschaften zu schaffen und von da aus die Politik einbeziehen.​ Wir wollen über die Homepage der FriedensFabrik Wanfried dazu eine Community aufbauen, die Kräfte für die Umsetzung des Anliegens zusammenbringt: Mit Menschen aus Afrika, der afrikanischen Diaspora in Europa, aus Deutschland, anderen europäischen Staaten und vielleicht auch (Sklaven-) Handels-Dreieck (Karibik, USA, Südamerika). Wenn Du das Vorhaben mittragen willst, schreib uns eine Email, dann informieren wir Dich über den Fortgang des Projektes.
​Wenn Du diesen Vorschlag mittragen und unterschreiben willst, teile uns das ebenfalls mit. ​

 i.a. Dr. Emmanuel Ametepeh, Christina Eulenkamp, Rolf Schuh, Wolfgang Lieberknecht

​Globale FriedensFähigkeit stärken! Das Fundament legen für faire Beziehungen mit Afrika


​Einstieg in das verständnis der geschichte der afrikanisch europäischen beziehungen

​hat sich die qualität der heutigen afrikanisch-europäischen beziehungen grundlegend geändert?

so können wir mit eigenen aktivitäten krieg und gewalt von der welt verbannen

​​Meine persönliche Sicht: Warum Frieden und die verbannung des krieges für uns existentiell ist​

Willst Du Dich, wollen Sie sich für den Aufbau der FriedensFabrik Wanfried und/oder die Initiative für die Einrichtung einer afrikanisch-europäischen Wahrheits- und Versöhnungskommission engagieren oder darüber informiert werden?​


>>​Registrieren sie sich für

 die Wahrheits- und Versöhnungskommission!

​Information & Anmeldung

Wenn Du das Vorhaben mittragen willst, Fragen oder Anregungen hast

oder einfach weiterhin informiert bleiben möchtest- 

schreib uns eine Email oder registriere dich oben!


Für die Initiative Black&White und die FriedensFabrik Wanfried  i.a. 

  • Dr. Emmanuel Ametepeh 
  • Christina Eulenkamp 
  • Rolf Schuh 
  • Wolfgang Lieberknecht


​Die Ziele der Friedensfabrik-Wanfried ​als PDF Format

zum Ausdrucken und Verteilen.

​Email Black&White
​info@initiative-blackandwhite.de
​Telefon Friedensfabrik und Black&White​​
​0176-43773328
​05655-924981
​Email Friedensfabrik-Wanfried
kontakt@
friedensfabrik-wanfried.com

2020 Friedensfabrik-Wanfried. All rights Reserved | Disclaimer